Eisenbahnmuseum Koblenz Lützel.

Salonwagen WGSüg 51 80 89 – 90 307

 

Hersteller: Waggonfabrik Crede

 

Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h

 

Länge über Puffer: 23.500 mm

 

Der Salonwagen 51 80 89 90 307 wurde im Jahr 1937 für den Propagandaminister Josef Goebbels gebaut.

 

Am 14.05.45 beschlagnahmte die britische Besatzungsmacht das Fahrzeug und setzte es bis 1951 unter anderem für den Hohen Kommissar Robertson ein.

 

Nach Übergabe an die Deutsche Bundesbahn 1951 wurde der Wagen bei der Waggonfabrik Wegmann in Kassel aufgearbeitet. Der Wagen stand nun für die Dienstreisen des Bundesverkehrsministers zur Verfügung.

 

Als im Jahre 1978 die britische Königin Elisabeth II. einen Staatsbesuch in Deutschland machte, reiste sie im Salonwagen von Bonn nach Mainz.

 

Sein letzter Nutzer war der Verkehrsminister Krause.

 

Salonspeisewagen 10241 Bln.

 

Baujahr 1937

 

Hersteller: Wegmann

 

Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h

 

Gewicht: 63,7 t

 

Länge über Puffer: 23.500 mm

 

Der Wagen war ab 1937 im Sonderzug des NS-Reichsmarschalls Hermann Göring als Speisewagen eingesetzt.

 

Nach Kriegsende wurde das Fahrzeug von der britischen Rheinarmee beschlagnahmt und zu einem Sonderwagen umgebaut. Bis 1951 wurde der Wagen von der britischen Besatzungsmacht benutzt. Danach wurde das Fahrzeug an die Deutsche Bundesbahn abgegeben.

 

Der Wagen wurde als Beiwagen zum Bundespräsidenten benutzt. Im Staatsdienst kam das Fahrzeug auch mehrmals für Staatsgäste zum Einsatz.

 

1962 fuhr der französische Staatspräsident Charles de Gaulle damit durch Deutschland, 1978 die englische Königin.

 

1970 war der Wagen Teil des Sonderzuges, der Willy Brandt nach Erfurt brachte.