Meine Werkzeuge

Die Rollei 35 wurde 1966 von der Firma Rollei als damals kleinste Kleinbildkamera der Welt vorgestellt. Kaum größer als eine Zigarettenschachtel (Höhe 9,7 cm × Breite 6 cm × Tiefe 3,2 cm, ca. 375 g) war sie eine Revolution zu ihrer Zeit. Bis heute ist sie die kleinste vollmechanische Kamera für handelsübliche Kleinbild-Filmpatronen. In etwa 30 Produktionsjahren wurden – alle Modelle zusammengenommen – ungefähr 2 Millionen Exemplare hergestellt.

Meine habe ich im Mai 1975 erworben.

 

Die Entfernung musste bei allen Rollei 35 geschätzt werden, man konnte allenfalls einen externen Entfernungsmesser verwenden, im Rollei-Zubehörprogramm gab es dergleichen aber nicht. Dies erschien grundsätzlich nicht ungewöhnlich, verhielt es sich doch bei den allermeisten Sucherkameras ebenso. Wollte man aber im Bereich bis etwa 5 m das besonders scharf abbildende Objektiv voll ausnutzen, empfahl sich eine präzise Einstellung. Aus diesem Grund dachte man schon um 1970 bei Rollei an eine eingebaute Messeinrichtung, für zusätzliche Teile fehlte im Gehäuse jedoch der Platz. Deswegen erinnerte man sich an den Drehkeil-Entfernungsmesser, der in der Vorkriegszeit häufiger vorkam. Dabei handelte es sich um eine am Objektiv befindliche Einrichtung. Es blieb aber bei Prototypen, die Produktionsverlagerung nach Asien ließ keine Kapazitäten für eine Serieneinführung frei und dann geriet das Vorhaben wieder in Vergessenheit.

Mit 800 Euro kostet die Sony DSC-R1 zur Markteinführung im November 2005 mehr als die zurzeit günstigsten digitalen Spiegelreflexkameras mit Objektiv. Doch sie trumpft auch mit SLR-Eigenschaften auf: Statt eines kleinen CCD setzt Sony auf einen 21,5x14,4 mm großen CMOS-Sensor mit 10,3 Megapixeln. Wahrscheinlich ist es der gleiche Sensortyp, der auch in Nikons professioneller SLR-Kamera der D2X steckt – dort allerdings mit zwei Megapixeln mehr aus dem Wafer geschnitten.

Die Kamera mit dem größten Body im Vergleichstest kommt mit ihrem dominanten 5fach-Zoom nur auf eine Maximalbrennweite von 120 mm – ein Tribut an den großen Sensor. Dafür zeigt sie sich mit 24 mm Anfangsbrennweite sehr weitwinklig. Die R1 ist praktisch so groß und schwer wie eine digitale SLR – doch sie bietet wie alle anderen Testkandidaten eine Belichtungsvorschau auf dem elektronischen Sucher. Außergewöhnlich ist die Position des LCD: Statt an der Rückseite sitzt er auf der Kamera und lässt sich drehen und schwenken. Die Kamera muss beim Fotografieren nicht vors Auge, ausgelöst wird vor der Hüfte, über Kopf oder bequem vor dem Bauch bei voller Motivkontrolle. Bei direkter Sonneneinstrahlung empfiehlt sich wegen extremer Spiegelung der elektronische Sucher. Der Blick in den Sucherschacht offenbart eine schöne elektronische Bildwiedergabe mit 235 000 Bildpunkten. Dennoch kann er gegenüber einem SLR-Sucher nicht bestehen.

Die massige, sauber verarbeitete Kamera muss mit zwei Händen gehalten werden. Das bewährte Sony-Menü enthält nur die nötigsten Einträge. SLR-ähnlich sind die zahlreiche manuellen Funktionen und Einstellräder an der Außenseite. Die Vielzahl nach außen gelegter Funktionen und deren Platzierungen erweisen sich in der Praxis als sehr vorteilhaft. Der Fotograf freundet sich rasch mit dem logischen Bedienkonzept an. Dank großem CMOS-Sensor traut sich die R1 bei Lichtempfindlichkeiten zwischen ISO 160 und 3200 zu arbeiten. Aufgrund der neuen CMOS-Technologie verzichtet Sony bei der R1 auf lieb gewonnene Standards: Night-Shot, NightFraming und Videomodus fehlen. Umgekehrt ist anderes sehr nützlich wie die Schraffierungen überbelichteter Bildstellen im Monitorbild.

Mit eingeschaltetem Autofokus beträgt die Auslöseverzögerung durchschnittliche 0,68 Sekunden. In der Serienschussfunktion schafft sie 2,9 voll aufgelöste 10-Megapixel-Bilder pro Sekunde.

 

Erfreulich ist das hohe Niveau der Rauschabstände: 48,5 bei ISO 100 und 32,1 bei ISO 400 – das kann sich sehen lassen, auch wenn die meisten SLRs noch etwas besser abschneiden. Ebenfalls überzeugend sind die Auflösung und der Objektkontrast. Nur in der Weitwinkelstellung sollte der Randabfall geringer sein. Zwar ist das Farbrauschen bei ISO 1600 und 3200 deutlich sichtbar, aber bei ISO 400 kann man die Sony als problemlos a,07öl72013 einsetzen.

 

Meine habe ich im November erworben. Heute noch steht sie auf einem Stativ in meinem Ministudio.

Die Canon EOS 40D ist eine digitale Spiegelreflex-Kamera des japanischen Herstellers Canon, die seit September 2007 erhältlich ist. Sie richtet sich an semiprofessionelle Anwender.

Die Kamera besitzt einen CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 10,1 Megapixeln (3.888 × 2.592 Pixel). Die Bilder können entweder im verlustbehafteten JPEG-Format oder im hersteller-eigenen RAW-Format CR2 mit 14 Bit pro Farbkanal gespeichert werden. Die Kamera kann die Aufnahmen sowohl im JPG-, als auch im RAW-Format gleichzeitig speichern. Sie verfügt über eine Bildfolge von 6,5 Bildern pro Sekunde und ist auf der Rückseite mit einem 7,62 cm (3 Zoll) großen Display mit etwa 230.000 Subpixeln ausgestattet. Es wird nicht nur zur Menü- und Fotodarstellung genutzt, sondern kann auch das Sucher-Echtzeitbild (Live View) anzeigen. Das Gehäuse besteht aus einer Magnesium-Legierung.

Die Canon EOS 50D ist eine digitale Spiegelreflex-Kamera des japanischen Herstellers Canon, die seit September 2008 erhältlich ist.

Die Kamera ist das erste Modell, das vom Hersteller mit einem DIGIC-4-Prozessor ausgestattet wurde.

Die EOS 50D ist die konsequente Weiterentwicklung des Vorgängermodells 40D – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das solide und gefällige Magnesiumgehäuse ließe sich zwar durch einen umfassenden Staub- und Spritzschutz noch aufwerten, überzeugt aber ansonsten durch eine untadelige Verarbeitung und Haptik. Der neue Monitor und die erweiterten Live-View-Funktionen werten die Kamera ebenso auf wie die insgesamt verbesserte Bildqualität. Im Preis-Leistungs-Verhältnis ist die nicht weit über 1000 Euro angesiedelte neue EOS derzeit kaum zu schlagen.

Im Oktober 2008 führt Canon die G10 ein und erhöht gegenüber dem Vorgänger G9 die Auflösung auf rekordverdächtige 14,7 Megapixel. Auch das integrierte Objektiv wurde um einen von vielen Anwendern geforderten Weitwinkel erweitert. Aufgrund differenzierter Eingriffsmöglichkeiten ist die G10 auch bei Profifotografen als leichte Zwischendurch-Alternative beliebt.

Die Nr. 10 aus der Powershot-G-Reihe überzeugt beim Erstkontakt wie gewohnt: ein hochwertiges aus Magnesium gefertigtes Gehäuse  wirkt solide und schlichtweg professionell. Dazu trägt auch das vergleichsweise hohe Gewicht von 350gr bei. Für die kleine Hemd-Brusttasche ist die G10 vom Gewicht und der Tiefe regelmäßig nicht mehr geeignet, in der Jackentasche findet sie aber ihren Platz.

Gegenüber dem Vorgänger wirkt der Body etwas technischer. Das liegt vor allem an dem ISO-Wahlrad, das unter das Programmwahlrad gewandert ist und dem die G10 jetzt Platz durch eine Abschrägung schafft. Das Modell vermittelt einen noch besser integrierten Eindruck auch durch das neu hinzugekommene Rädchen zur Belichtungsstufenkorrektur, das wie einige Taster auf der Rückseite halb versenkt wurde. Beschriftungen finden sich jetzt z.T. auf statt vormals neben den Tasten und der Einschalter hat eine Leuchtdiode spendiert bekommen. Edel wirken die jetzt auch durchgehend in Schwarz gehaltenen Buttons.

Die Modelle der Canon PowerShot G Digitalkamera-Reihe des japanischen Herstellers Canon richten sich an ambitionierte Hobbyfotografen. Das G steht für Genius. Den Namen PowerShot führte die Firma Canon 1998 als Bezeichnung ihrer digitalen Kompaktkameras ein.

Die seit Oktober 2010 erhältliche G12 ist eine Weiterentwicklung der G11. Am Objektiv, Sensor oder LC-Bildschirm wurden keine Änderungen vorgenommen. Der seit der G11 erhältliche Videomodus wurde durch das hochauflösendes Format 1280×720 Pixel erweitert, zusätzlich wurde ein zweites Mikrofon hinzugefügt, so dass nun Stereotonaufnahmen möglich sind. An der Frontseite wurde ein zusätzliches, programmierbares Wählrad hinzugefügt. Zusätzlich lassen sich verschiedene Seitenverhältnisse einstellen: 3:2, 1:1, 16:9, 4:5. Die interne Software wurde um einen automatischen HDR-Modus für kontrastreiche Motive ergänzt, der aus drei unterschiedlich belichteten Aufnahmen ein Bild mit hohem Dynamikumfang erzeugt. Bei diesen Aufnahmen ist ein Stativ erforderlich, da die interne Software keinen Ausgleich bei Motivverschiebungen bei Aufnahmen „aus der Hand“ durchführt. Neben einem verbesserten Bildstabilisator verfügt die G12 zusätzlich über eine elektronische Wasserwaage. Die ISO-Empfindlichkeit lässt sich ab der G12 in 1/3 Stufen einstellen. Wie die Vorgängermodelle verfügt die G12 über einen frei schwenkbaren LC-Monitor mit einer Auflösung von 461.000 Pixeln.

Die Canon EOS 7D ist eine digitale Spiegelreflexkamera des japanischen Herstellers Canon, die im Oktober 2009 in den Markt eingeführt wurde.

Die Kamera erlaubt eine Serienbildrate von 8 Bildern pro Sekunde sowie Videos in 1080p-Auflösung mit bis zu etwa 30 Bildern/s sowie 720p mit bis zu etwa 60 Bildern/s. Das Autofokussystem arbeitet mit 19 Kreuzsensoren. Das Grundgehäuse der Kamera ist spritzwasserfest. Die EOS 7D besitzt als erste Kamera des Herstellers einen Transmitter für EX-Speedlite-Blitzgeräte. Das Gesichtsfeld im Sucher bietet 100 % Abdeckung. Eine elektronische Wasserwaage kann wahlweise im Sucher oder auf dem rückwärtigen Display eingeblendet werden. Die Tasten und Einstellräder an der Kamera eignen sich auch zur Bedienung mit Handschuhen.

Sonys DSC-F828 setzt erstmals einen Vierfarb-Sensor ein und speichert nicht nur auf Memory Stick, sondern auch auf Compact-Flash und Microdrives.

Markteinführung: August 2003

Meine habe ich 2013 Originalverpackt und ungebraucht für 200,00€ bei Amazon erstanden.

Die 828 eignet sich ohne Umbau hervorragen für Infrarotaufnahmen. Und dafür habe ich sie angeschafft.

Ausstattung und Ergonomie liegen auf sehr gutem Niveau, die Bildqualität ist nach der Canon 300D die zweitbeste im Testfeld. Satte, natürliche Farben, niedriges Bildrauschen und gute Schwachlicht-Eigenschaften lassen viel Freude an der 828 aufkommen. Die Brennweite von 28 bis 200 Millimetern (im Vergleich zu Kleinbild) sowie ein Makrobereich bis zwei Zentimeter sollten für die meisten Arbeitsbereiche genügen.

Im CHIP Testcenter konnte keine signifikanten Unterschiede des Vierfarb-Sensors zu einem herkömmlichen Sensor mit drei Farbfiltern ausgemacht werden. Fest steht jedoch, dass der neue Sony-CCD gute Fotos macht. Die Bilder werden wahlweise im JPEG-, TIFF- oder RAW-Format gespeichert. Erstmals wird neben Sonys Memory Stick auch das Compact-Flash-II-Format als Wechselspeicher akzeptiert.

Die 828 ähnelt nicht nur in der Bauform, sondern auch im Handling stark einer digitalen Spiegelreflexkamera. So werden der Zoombereich und – im manuellen Modus – auch die Schärfe wie bei einer SLR-Optik durch Drehringe am Objektiv verstellt. Beim Fotoshooting hat man durch das relativ schwere und ausladende Zeiss-Objektiv gar keine andere Wahl, als die Cam wie eine Spiegelreflex zu halten: Die rechte Hand umfasst den Griff, der Zeigefinger ruht auf dem Auslöser, die linke Hand stützt die Optik von unten. Effizient ist das Drehrad, mit dem der Nutzer per Daumen (je nach Modus) schnell Blende oder Zeit auswählen kann. Vier Sekunden Einschaltzeit und 0,2 Sekunden Auslöseverzögerung machen die Sony schnappschuss-tauglich.

Fazit: Sehr gute Ausstattung und Ergonomie - die Sony war 2003 die erste Wahl, wenn man nicht in Wechseloptiken investieren wollen.

Panasonic Lumix DMC-FZ200 mit überzeugendem 24fach-Zoom

Markteinführung: Juli 2012

 

Das durchgehend lichtstarke 24fach-Zoom hebt die FZ200 von der Bridge-Konkurrenz ab. Eine bessere Bildqualität bringt das zwar nicht, dennoch erreicht die FZ200 den ersten Platz in ihrer Klasse - dank einer überragenden Ausstattung und einer rasanter Performance.

Panasonic Lumix DMC-FZ200: 24fach-Zoom mit durchgehend hoher 2,8er-Lichtstärker.

Das gab es noch nie! Zumindest acht Jahre nicht nicht, was im rasanten Online-Zeitalter bereits als Ewigkeit gelten darf. Eine Megazoom-Kamera mit durchgehender Lichtstärke von 1:2,8 – sowohl im Weitwinkel bei 25 Millimeter als auch 24fach vergrößert bei 600 Millimeter (entsprechend Kleinbild). Das bot in längst vergangenen Zeiten die Panasonic FZ20, damals, 2004, und auch nur mit 12fach-Zoom.

Die FZ200 tritt die Nachfolge der FZ150 an, die als günstige Alternative weiterhin im Sortiment bleibt. Die Lichtstärke stellt die entscheidende Neuerung dar, geblieben ist der 24fach-Zoom. Die Objektivgüte hat Panasonic im Griff: nahezu keine Verzeichnung, geringe Randabschattung (Vignettierung) und insgesamt gute Werte bei den Farbsäumen (Chromatische Aberration). Zum Bildrand hin lässt die Schärfe um rund zehn Prozent nach – das ist etwas schlechter als bei FZ150, aber noch immer im grünen Bereich. Der optische Bildstabilisator erlaubt eine sichere Motivauswahl auch Freihand bei maximalem Tele.

Die Fujifilm Finepix HS50EXR ist ein echter Brummer und wiegt satte 820 Gramm. Da ist kaum noch ein Unterschied zu den aktuellen kleinen SLRs. Doch – es gibt sogar zwei ganz wesentliche Unterschiede. Bei Bridgekameras ist das Objektiv immer fest eingebaut und der Sensor ist deutlich kleiner als bei einer SLR, was den riesigen Brennweitenbereich erst ermöglicht. Und die Fujifilm Finepix HS50EXR ist eine Bridgekamera, auch wenn sie aussieht wie eine SLR-Kamera.

Auch die Bedienung, die Anordnung der Bedienelemente und die Handhabung der HS50EXR sind wie bei einer SLR. Am gummierten Griff ist die Digitalkamera sehr gut zu halten, Tasten und Räder sind von der Halteposition aus gut zu bedienen. Die Kennzeichnung der Bedienelemente ist deutlich, von angenehmer Größe und das Haupteinstellrad an der Kameraoberseite rastet satt.

Die möglichen Positionen sind die bekannten Einstellungen P, S, A, M, und C. Darüber hinaus stehen noch sechs Positionen mit verschiedenen Funktionen zur Verfügung. Ein weiteres Einstellrad befindet sich rechts vom Haupteinstellrad der HS50EXR. Damit werden Menüpositionen und/oder Einstellwerte „durchfahren". Die Tasten mit einem Durchmesser von 6,5 mm haben deutliche Druckpunkte.

Das dreh- und schwenkbare 3-Zoll-Display HS50EXR hat eine Auflösung von 307.000 RGB-Bildpunkten. Die Abbildung ist gestochen scharf, Farben werden tadellos wiedergegeben und die Helligkeit ist um 5 Stufen verstellbar. So muss ein Display sein.

Markteinführung war Februar 2013.

Die Canon A-1 ist eine semiprofessionelle KB-Spiegelreflexkamera und war das Topmodell der A-Serie. Die A-1 wurde von 1978 bis 1985 gebaut und verwendet Canons FD-Bajonett, das abwärtskompatibel zum Vorgänger FL-Bajonett ist. Besondere Bedeutung erlangte die A-1 dadurch, dass sie als erste über eine Vollautomatik – von Canon Programmautomatik genannt – verfügte, bei der Blendenwert und Verschlusszeit automatisch vom Mikroprozessor der Kamera bestimmt werden. Des Weiteren war sie die erste Kamera, bei der Verschlusszeit und Blendenwert mittels 7-Segment-LEDs im Sucherbereich angezeigt werden. Sie kam zwei Jahre nach der Canon AE-1 – der ersten Kamera, die durch einen zentralen Mikroprozessor gesteuert wurde – auf den Markt.

Ca. 1990 habe ich für eine digitale Samsung meine Canon A1 mit Zubehör in Zahlung gegeben. Meine Bisswunden in meinem Hinterteil sind bestimmt heute noch sichtbar.

In den letzten Jahren wuchs der Wunsch des "wiederhabenwollens".

Meine neue Alte.

Durch die Vermittlung eines Fotofreundes bin ich nach 25 Jahren Abstinenz seit Januar 2013  wieder im Besitz einer SLR Canon A1 mit umfangreichem Zubehör. Zur weiteren Ausrüstung gehören noch ein niemals eingesetzter Power-Winder in unversehrter Orginalverpackung und ein transistorgesteuertes Agfa-Blitzgerät, das noch ein paar Jahre mehr auf dem Sockel hat, aber ohne Fehler funktioniert. Baujahr der A1 liegt irgendwo im Produktionszeitraum von 1978 – 1983. Die Kamera war Gegenstand einer Erbmasse, von daher kann das Kaufdatum nicht mehr ermittelt werden. War aber auch egal. Nach der Beschreibung und einigen Fotos von der Ausrüstung wollte ich sie besitzen. Ganz wenige Gebrauchsspuren am Gehäuseboden zeugen von wenigen Auslösungen.

Die schwarze Lady habe ich bei der Firma "Schuck Foto&Video Service in 97447 Gerolzhofen" zum FP von 95,00 € + Porto und Versicherung generalüberholen lassen. Der Spiegelkasten ist jetzt neuwertig, alle Dichtungen sowie die Batteriekontakte wurden erneuert. Und das „Asthma“ der Canon A-Serie ist kein Thema mehr. Sie schnurrt wieder wie fabrikneu und hat 1 Jahr Gesamtgarantie durch die Firma Schuck.

 

Pferdefuß bei der A1 ist leider, bei eingeschalteten Powerwinder mit unvorstellbaren 5 Bilder/Sek.(!!!) muss man bei einem 36'er Film schon überlegen, ob man auslöst oder nicht. Autofokus oder Dioptrien-Anpassung waren damals Utopiegedanken. Es gab sogenannte Okular-Ausgleichslinsen, die jedoch nur annähernde Werte hatten.

Dann doch lieber die Brille an die Augenmuschel gepresst und mit dem Schnittbildindikator scharf gestellt.

 

Für meinen Wunsch habe ich incl. Zubehör und Generalüberholung 505,67€  ausgegeben.

Ich denke, das hat sich meine A1 verdient.

 

Gerne gehe ich mit meiner neuen Alten ein paar Jahre Fototechnik zurück, weil... Fotohobby ist einfach geil (und mit der A1 noch etwas geiler).

Bei der Canon-A-Serie handelte es sich um die sechs Kleinbild-Spiegelreflexkameras mit Canon FD-Bajonett mit den Bezeichnungen AE-1, AT-1, A-1, AV-1, AE-1 Program und AL-1. Sie besaßen sehr weitreichende Gemeinsamkeiten und hatten für Canon eine besonders große Bedeutung, da das Unternehmen mit ihnen zum Marktführer bei den Spiegelreflexkameras aufstieg.

Meine bekam ich aus einem Nachlass geschenkt. Für die AE1 Program habe ich im Netz auch noch einen Powerwinder gefunden. 

Die Nikon Coolpix P900 schlägt sie alle: Die Bridge-Kamera deckt mit ihrem 83fach-Zoom einen Brennweitenbereich von 24 bis 2.000 Millimeter in Kleinbildformat ab. Weltrekord! Dagegen wirkt die bisherige Zoom-Königin Canon PowerShot SX60 fast winzig. Damit gibt es für die Nikon Coolpix P900 kaum ein Motiv, das sie nicht bildfüllend ablichten kann. Landschaftsbilder, Mondaufnahmen und Porträtbilder von Ameisen steht hiermit nichts im Wege.

Nikon Coolpix P900: Weltrekord-Zoom im Test

Erstaunlich auch die Lichtstärke der Nikon Coolpix P900: Zwischen F2,8 bis 6,3 pendelt die Offenblende. Gemessen an der Zoom-Leistung ist’s tatsächlich beachtlich. Das gilt ebenfalls für die Objektivgüte: Farbsäume und Verzeichnung scheinen der Kamera weitestgehend ein Fremdwort zu sein. Der Schärfeabfall zu den Rändern hin bleibt unter 30 Prozent und damit im akzeptablen Maß. Auch der Autofokus gefällt: Sogar im Tele stellt die automatische Scharfstellung für Schnappschüsse ausreichend schnell. Das gilt allerdings nur, wenn die Nikon Coolpix P900 ihr Motiv auf Anhieb erkennt. Ansonsten pumpt die Mechanik die Fokuslinsen quer durchs Objektiv – das kann ein paar Sekunden dauern.

Der Bildstabilisator kapituliert ebenfalls bei hoher Brennweite: Bis zur Zoom-Hälfte bleibt das Motiv erstaunlich ruhig. Mit steigender Vergrößerung, geschweige denn bei vollen 2.000 Millimeter, ist’s allerdings ein Balanceakt, den Ausschnitt nach seinen Vorstellungen zu treffen. Mehrere Versuche oder ein Stativ helfen zum gewünschten Foto.

Die Nikon Coolpix S9900 ist die perfekte Begleitung um auf Events, im Urlaub und im Alltag Wert faszinierende Bilder und beeindruckende Videos zu machen.  Ein leistungsfähiger 16-Megapixel-CMOS-BSI-Sensor mit optischem 5-Achsen-Bildstabilisator fängt jeden Moment brillant und detailscharf ein - dank des optischen 30-fach-Super-Zooms sind selbst aus weiterer Entfernung Fotos immer möglich. Mit der kreativen Belichtungssteuerung hat man jede Lichtsituation im Griff und dank des dreh- und schwenkbaren Monitors sind neue Perspektiven möglich. 

Sie ist meine immer dabei Kamera geworden.

Die Textpassagen sind Wikipedia entnommen.