Canon PowerShot G10.

Die Modelle der Canon PowerShot G Digitalkamera-Reihe des japanischen Herstellers Canon richten sich an ambitionierte Hobbyfotografen. Das G steht für Genius. Den Namen PowerShot führte die Firma Canon 1998 als Bezeichnung ihrer digitalen Kompaktkameras ein.

Im Oktober 2008 führt Canon die G10 ein und erhöht gegenüber dem Vorgänger G9 die Auflösung auf rekordverdächtige 14,7 Megapixel. Auch das integrierte Objektiv wurde um einen von vielen Anwendern geforderten Weitwinkel erweitert. Aufgrund differenzierter Eingriffsmöglichkeiten ist die G10 auch bei Profifotografen als leichte Zwischendurch-Alternative beliebt.

 

Die Nr. 10 aus der Powershot-G-Reihe überzeugt beim Erstkontakt wie gewohnt: ein hochwertiges aus Magnesium gefertigtes Gehäuse wirkt solide und schlichtweg professionell. Dazu trägt auch das vergleichsweise hohe Gewicht von 350gr bei. Für die kleine Hemd-Brusttasche ist die G10 vom Gewicht und der Tiefe regelmäßig nicht mehr geeignet, in der Jackentasche findet sie aber ihren Platz.

 

Gegenüber dem Vorgänger wirkt der Body etwas technischer. Das liegt vor allem an dem ISO-Wahlrad, das unter das Programmwahlrad gewandert ist und dem die G10 jetzt Platz durch eine Abschrägung schafft. Das Modell vermittelt einen noch besser integrierten Eindruck auch durch das neu hinzugekommene Rädchen zur Belichtungsstufenkorrektur, das wie einige Taster auf der Rückseite halb versenkt wurde. Beschriftungen finden sich jetzt z.T. auf statt vormals neben den Tasten und der Einschalter hat eine Leuchtdiode spendiert bekommen. Edel wirken die jetzt auch durchgehend in schwarz gehaltenen Buttons.