Fujifilm Finepix HS50EXR.

   

Markteinführung: Februar 2013

 

 Die Fujifilm Finepix HS50EXR ist ein echter Brummer und wiegt satte 820 Gramm.

 

 Da ist kaum noch ein Unterschied zu den aktuellen kleinen SLRs. Doch – es gibt sogar zwei ganz wesentliche Unterschiede. Bei Bridgekameras ist das Objektiv immer fest eingebaut und der Sensor ist deutlich kleiner als bei einer SLR, was den riesigen Brennweitenbereich erst ermöglicht. Und die Fujifilm Finepix HS50EXR ist eine Bridgekamera, auch wenn sie aussieht wie eine SLR-Kamera.

 

Auch die Bedienung, die Anordnung der Bedienelemente und die Handhabung der HS50EXR sind wie bei einer SLR. Am gummierten Griff ist die Digitalkamera sehr gut zu halten, Tasten und Räder sind von der Halteposition aus gut zu bedienen. Die Kennzeichnung der Bedienelemente ist deutlich, von angenehmer Größe und das Haupteinstellrad an der Kameraoberseite rastet satt.

 

Die möglichen Positionen sind die bekannten Einstellungen P, S, A, M, und C. Darüber hinaus stehen noch sechs Positionen mit verschiedenen Funktionen zur Verfügung. Ein weiteres Einstellrad befindet sich rechts vom Haupteinstellrad der HS50EXR. Damit werden Menüpositionen und/oder Einstellwerte "durchfahren". Die Tasten mit einem Durchmesser von 6,5 mm haben deutliche Druckpunkte.

 

Das dreh- und schwenkbare 3-Zoll-Display HS50EXR hat eine Auflösung von 307.000 RGB-Bildpunkten. Die Abbildung ist gestochen scharf, Farben werden tadellos wiedergegeben und die Helligkeit ist um 5 Stufen verstellbar. So muss ein Display sein.

 

Die Fujitsu wird immer öfter zu meiner Begleitkamera. Sie passt in eine kleinere Fototasche und steht einer SLR nicht viel nach. Zudem kann sie auf reichliche Nordkap-Erfahrung zurück greifen.