Panansonic Lumix TZ 41.

Panasonics Lumix DMC-TZ41 ist klassisch gehalten, bringt aber trotzdem GPS und WLAN mit.

 

Markteinführung: Mai 2013

 

Schlankes Gehäuse, klare Bedienelemente, kleiner Griffwulst für besseren Halt – die Panasonic Lumix DMC-TZ41 wirkt sehr sachlich. Der große Zoombereich reicht von 24 bis 480 Millimeter. Das entspricht einem 20-fachen Zoomfaktor. Das Objektiv kommt in dem 10,8x6,1x2,9 Zentimeter großen Gehäuse unter. Ein Bildstabilisator beugt verwackelten Aufnahmen vor und unterstützt insbesondere bei längster Brennweite mit 2,8 Blendenstufen am besten. Detailreich Fotos, scharfe Full-HD-Videos

 

An den detailreichen Fotos der Panasonic Lumix DMC-TZ41 gibt es wenig zu mäkeln. Die leichte Randunschärfe und das feine Bildrauschen stören kaum. Bei wenig Licht werden die Fotos der Panasonic etwas dunkel. Der eingebaute Blitz leuchtet aber immerhin bis zu 1,3 Meter aus. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch etwas buntes Farbrauschen auf. Videos nimmt die TZ41 mit 1920x1080 Pixeln auf, die Qualität überzeugte im Test. Einzig bei dunklen Bildinhalten zeigten sich wenig Details. Der Autofokus arbeitet flott und der Ton bleibt nahezu unverfälscht.

Klassische Bedienung.

 

Die Handhabung der DMC-TZ41 ist einfach, nur das Menü ist etwas unübersichtlich. Die kontrastreich beschrifteten Tasten sind zudem ein wenig fummelig. Nach kurze Gewöhnung lässt sich die Kamera aber auch damit gut steuern. Die Bedienung per Touchscreen klappt problemlos. Landkarte in der Kamera

 

Ein Highlight der Panasonic Lumix DMC-TZ41: kopiert der Fotograf von der mitgelieferten Software "Map Tool" die passende Region auf die Speicherkarte, kann er sich eine Landkarte im Display anzeigen lassen, die unter anderem seine zurückgelegte Strecke darstellt. Die aufgenommenen Fotos werden über GPS mit Koordinaten versehen. Die WLAN-Funktionen erlauben neben dem Transfer der Fotos auf Smartphone oder Tablet auch die Steuerung der Kamera über das Smartphone.

 

Fazit: Die Panasonic Lumix DMC-TZ41 spielt mit ihrer Bildqualität weit vorne mit. Bei Aufnahmen in Dunkelheit und der Bedienung muss der Fotograf aber Abstriche machen.

Negativ: Meine TZ41 weist den gleichen Fehler wie meine Lumix FZ 200 auf.

Nach mehrmaligem Drücken der Menu-Taste ist diese Taste kaum noch lesbar. Kein großer Fehler, man kennt ja die Funktion dieser Taste.

Ärgerlich aber, das der Fehler bei zwei unterschiedlichen Lumix auftritt.

Meine TZ hat auf unserer Nordlandreise 2014 als Hemdtaschenkamera sehr gute Dienste geleistet. Aber seit Oktober 2015 zoomt sie nicht mehr. Ich werde sie dem Sondermüll übergeben.