Rollei 35.

Die Rollei 35 wurde 1966 von der Firma Rollei als damals kleinste Kleinbildkamera der Welt vorgestellt.

 

 Kaum größer als eine Zigarettenschachtel (Höhe 9,7 cm × Breite 6 cm × Tiefe 3,2 cm, ca. 375 g) war sie eine Revolution zu ihrer Zeit.

 

Bis heute ist sie die kleinste vollmechanische Kamera für handelsübliche Kleinbild-Filmpatronen. In etwa 30 Produktionsjahren wurden – alle Modelle zusammengenommen – ungefähr 2 Millionen Exemplare hergestellt.

 

Meine (auch in schwarz) habe ich im Mai 1975 erworben.

 

Die Entfernung musste bei allen Rollei 35 geschätzt werden, man konnte allenfalls einen externen Entfernungsmesser verwenden, im Rollei-Zubehörprogramm gab es dergleichen aber nicht. Dies erschien grundsätzlich nicht ungewöhnlich, verhielt es sich doch bei den allermeisten Sucherkameras ebenso.

 

Wollte man aber im Bereich bis etwa 5 m das besonders scharf abbildende Objektiv voll ausnutzen, empfahl sich eine präzise Einstellung. Aus diesem Grund dachte man schon um 1970 bei Rollei an eine eingebaute Messeinrichtung, für zusätzliche Teile fehlte im Gehäuse jedoch der Platz.

 

Deswegen erinnerte man sich an den Drehkeil-Entfernungsmesser, der in der Vorkriegszeit häufiger vorkam. Dabei handelte es sich um eine am Objektiv befindliche Einrichtung.

 

 Es blieb aber bei Prototypen, die Produktionsverlagerung nach Asien ließ keine Kapazitäten für eine Serieneinführung frei und dann geriet das Vorhaben wieder in Vergessenheit.

 

 Es gibt inzwischen wieder 1,35V-Batterien für die kleine Rollei.

 

Hersteller ist die Firma WeinCell. Bestellbar unter www.micro-tools.com.