Sony DSC F828.

Sonys DSC-F828 setzt erstmals einen Vierfarb-Sensor ein und speichert nicht nur auf Memory Stick, sondern auch auf Compact-Flash und Microdrives.

 

Markteinführung: August 2003

 

Meine habe ich 2013 Originalverpackt und ungebraucht für 200,00 € bei Amazon erstanden.

 

Die 828 eignet sich ohne Umbau hervorragen für Infrarotaufnahmen. Und dafür habe ich sie angeschafft.

 

Ausstattung und Ergonomie liegen auf sehr gutem Niveau, die Bildqualität ist der Canon 300D ebenbürtig. Satte, natürliche Farben, niedriges Bildrauschen und gute Schwachlicht-Eigenschaften lassen viel Freude an der 828 aufkommen. Die Brennweite von 28 bis 200 Millimetern (im Vergleich zu Kleinbild) sowie ein Makrobereich bis zwei Zentimeter sollten für die meisten Arbeitsbereiche genügen.

 

Im CHIP Testcenter konnte keine signifikanten Unterschiede des Vierfarb-Sensors zu einem herkömmlichen Sensor mit drei Farbfiltern ausgemacht werden. Fest steht jedoch, dass der neue Sony-CCD gute Fotos macht. Die Bilder werden wahlweise im JPEG-, TIFF- oder RAW-Format gespeichert. Erstmals wird neben Sonys Memory Stick auch das Compact-Flash-II-Format als Wechselspeicher akzeptiert.
Die 828 ähnelt nicht nur in der Bauform, sondern auch im Handling stark einer digitalen Spiegelreflexkamera. So werden der Zoombereich und – im manuellen Modus – auch die Schärfe wie bei einer SLR-Optik durch Drehringe am Objektiv verstellt. Beim Fotoshooting hat man durch das relativ schwere und ausladende Zeiss-Objektiv gar keine andere Wahl, als die Cam wie eine Spiegelreflex zu halten: Die rechte Hand umfasst den Griff, der Zeigefinger ruht auf dem Auslöser, die linke Hand stützt die Optik von unten. Effizient ist das Drehrad, mit dem der Nutzer per Daumen (je nach Modus) schnell Blende oder Zeit auswählen kann. Vier Sekunden Einschaltzeit und 0,2 Sekunden Auslöseverzögerung machen die Sony schnappschuss-tauglich.

 

Fazit: Sehr gute Ausstattung und Ergonomie - die Sony war 2003 die erste Wahl, wenn man nicht in Wechseloptiken investieren wollen.